Für Angehörige
Intensivpflege zuhause organisieren – ohne allein zu bleiben
Wenn ein geliebter Mensch plötzlich intensiv pflegebedürftig wird, stehen viele Fragen im Raum. Wir begleiten Sie durch die ersten Schritte – ruhig, verständlich und ehrlich.
Sie müssen nicht sofort alles verstehen.
Viele Angehörige kommen mit einer einzigen Frage zu uns: „Kann er/sie überhaupt zuhause bleiben?" Das reicht als Einstieg vollkommen aus. Alles Weitere klären wir gemeinsam.
Sie sind nicht allein verantwortlich.
Die pflegerische Verantwortung übernimmt unser Team. Sie dürfen wieder Angehörige sein – nicht 24 Stunden Ersatz-Pflegekraft.
Was Angehörige typischerweise beschäftigt
Ist unser Zuhause dafür überhaupt geeignet?+
In den meisten Wohnungen und Häusern lässt sich die Versorgung einrichten. Wir prüfen mit Ihnen die räumlichen Voraussetzungen und benötigten Hilfsmittel.
Wer bezahlt das alles?+
Wesentliche Teile der Kosten werden in der Regel von den Kranken- und Pflegekassen übernommen. Die konkrete Zusage bleibt eine Entscheidung des Kostenträgers – wir unterstützen Sie im Verfahren.
Was tun bei einem Notfall?+
Die anwesende Pflegefachkraft leitet die notwendigen Maßnahmen ein. Bei medizinischen Notfällen wird der Rettungsdienst hinzugezogen – wie zuhause üblich.
Können wir Urlaub machen?+
Ja. Der Alltag der Familie soll wieder Platz haben. Regelungen für Auszeiten und Verhinderungspflege besprechen wir individuell.
Wie schnell geht das?+
Wir arbeiten sorgfältig, nicht überstürzt. Die Dauer bis zur Übernahme hängt u. a. von Kostenzusage und Kapazitäten ab. Wir sagen Ihnen ehrlich, was realistisch ist.
Wir schulen Sie – wenn Sie es möchten
Viele Angehörige möchten Handgriffe verstehen: Wie funktioniert die Absaugung, was ist zu beobachten, was tue ich, wenn ein Alarm ertönt? Wir schulen Sie in dem Umfang, den Sie wollen – niemals mehr, als Sie sich zutrauen.
Ein persönliches Gespräch hilft am meisten.
Erzählen Sie uns von Ihrer Situation. Wir hören zu – ohne Zeitdruck.
Die Inhalte dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle medizinische Beratung. Behandlungsentscheidungen treffen ausschließlich die behandelnden Ärztinnen und Ärzte.
