Schritt für Schritt
So funktioniert Intensivpflege zuhause
Der Weg von der ersten Frage bis zum ruhigen Alltag zuhause – ehrlich beschrieben, ohne Fachchinesisch.
- 1
Erstkontakt
Sie rufen an oder schreiben uns. Wir hören zu – ohne Zeitdruck. Alle Angaben behandeln wir vertraulich.
- 2
Individuelle Prüfung
Wir prüfen, ob eine Versorgung an Ihrem Wohnort möglich ist – abhängig von medizinischer Situation, Region und Kapazität.
- 3
Klinikkontakt & Überleitung
Wir sprechen mit dem Entlassmanagement, den behandelnden Ärzten und – wenn nötig – dem Beatmungszentrum.
- 4
Kostenträger
Wir unterstützen bei der Kommunikation mit Kranken- und Pflegekassen. Die Genehmigung liegt beim Kostenträger, nicht bei uns.
- 5
Vorbereitung des Zuhauses
Gemeinsam mit Ihnen klären wir Hilfsmittel, räumliche Voraussetzungen und Anlieferungen.
- 6
Team-Zusammenstellung
Wir stellen ein Team aus qualifizierten Pflegefachkräften zusammen, das zur Situation passt.
- 7
Übernahme zuhause
Der Übergang von Klinik nach Hause wird eng begleitet, damit sich alle sicher fühlen.
- 8
Alltag & fortlaufende Begleitung
Ein fester Ansprechpartner bleibt für Sie erreichbar – auch nach der Aufnahme.
Ein typischer Tag zuhause
Der Tagesablauf richtet sich nach dem Menschen, nicht nach einem Stationsplan. Feste Zeiten für Grundpflege, Beatmungskontrollen und Medikamente werden mit Ihnen abgestimmt – ebenso wie Ruhezeiten, Besuche und persönliche Rituale.
- •Morgens: Übergabe, Grundpflege, ärztlich verordnete Maßnahmen.
- •Vormittag: Mobilisation, Therapie, Zeit mit der Familie.
- •Mittag: Ruhephase, Ernährung, Kontrollen.
- •Nachmittag: Aktivitäten, Besuche, Kommunikation nach Möglichkeit.
- •Abend & Nacht: Ruhige Betreuung, kontinuierliches Monitoring.
Häufige Fragen zum Ablauf
Wie verändert sich der Alltag, wenn ein Angehöriger zuhause beatmet wird?+
Der Alltag findet weiter in der vertrauten Umgebung statt. Eine Pflegefachkraft ist je nach Bedarf tagsüber, nachts oder rund um die Uhr anwesend und übernimmt Beatmung, Absaugung und Monitoring. Rituale, Ruhezeiten und Nähe bleiben – die medizinische Verantwortung liegt beim Pflegeteam.
Wer entscheidet, ob eine Versorgung zuhause möglich ist?+
Die Machbarkeit prüfen wir gemeinsam mit den behandelnden Ärztinnen und Ärzten, dem Entlassmanagement der Klinik und – bei Beatmung – oft dem Beatmungszentrum. Die endgültige Kostenzusage trifft der zuständige Kostenträger.
Wie lange dauert es von der ersten Anfrage bis zur Übernahme zuhause?+
Das hängt vom klinischen Status, der Kostenzusage und unseren Kapazitäten am Wohnort ab. Im Erstgespräch sagen wir Ihnen ehrlich, welcher Zeitrahmen realistisch ist – meist einige Wochen.
Was passiert, wenn nachts ein Alarm ertönt?+
Bei einer 24-Stunden-Versorgung ist auch nachts eine Pflegefachkraft anwesend und reagiert unmittelbar. Bei medizinischen Notfällen wird der Rettungsdienst wie zuhause üblich hinzugezogen. Zusätzlich ist unsere Rufbereitschaft 24/7 erreichbar.
Können Angehörige jederzeit mit dabei sein?+
Ja. Es ist Ihr Zuhause. Wir gestalten Abläufe so, dass Familie Familie bleibt – Besuche, Nähe und persönliche Rituale sind Teil des Tages.
Bereit für ein erstes Gespräch?
Wir prüfen jede Anfrage persönlich – ehrlich, ruhig, ohne Druck.
Die Inhalte dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle medizinische Beratung. Behandlungsentscheidungen treffen ausschließlich die behandelnden Ärztinnen und Ärzte.
